Was ist Tai Chi?

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Tai chi chuan ist eine alte Bewegungskunst.

Als innere Kampfkunst bekannt, prägen sich die Aspekte Gesundheitsprophylaxe und Meditation aus. Es ist nicht geklärt, ob sich diese Aspekte – Kampfkunst oder Schattenboxen – gegen einen realen oder imaginären Gegner entwickelt haben.

In beiden Fällen gilt es durch zentrierte, verwurzelte Bewegungen Wachheit zu erlernen.

Im Tai chi chuan können die Prinzipien ganz direkt, körperlich, erfahren und vermittelt werden. Es entsteht das Vertrauen in die Einheit des Denkens und Handelns in zentrierter Weise mit der gleichzeitigen Entwicklung innere Freude, auch Happy Chi benannt.

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„Tai chi“ (das „Erhabene Letzte“ oder „Höchste Gesetz“), mit dem Tai Chi Symbol bildhaft dargestellt, und Chuan, wörtlich Faust, steht in dieser Übersetzung für die Konzentration und Begrenzung der Bewegung des Körpers geführt vom Geist. Obgleich durch die Aus- und Fortbildung durch M. Chu in der strengen Tradition des Yang-Stils die Inhalte des Tai chi chuan gepflegt und vertieft werden, ist die Lehre eben nicht kulturell gebunden.

Im Unterricht möchte ich die Lebensenergie Chi aufzeigen und fördern. Durch Lösen von Blockaden und einüben der Form soll Chi wieder ins fließen gebracht werden.

Die dadurch freiwerdenden Kraftpotentiale stehen dann wieder zur Verfügung und die Komplikationen durch Blockaden werden abgebaut, so dass ein gutes  „in  sich  Ruhen“ gefördert wird.